Kanada - Natur

Eisbären, Lemminge und die letzten Bison-Herden leben in Kanadas Natur in freier Wildbahn.
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Von der Polarwüste im Norden über den größten Nadelwald der Welt bis zu den trockenen Gebieten im Süden bietet Kanadas Natur einen unglaublichen Artenreichtum an Flora und Fauna, welchen es unbedingt einmal zu bestaunen gilt.


Kanadas Natur - Flora und Fauna

Viele Menschen fühlen sich von der unbändigen Natur Kanadas angezogen. Schier unendliche Wälder, schroffe Berge und die Eisfelder der Arktis erwecken das Abenteurerherz in uns. Mit dem Geländewagen, auf Trecking Pfaden oder mit dem Boot erfährt man die Schönheit der kanadischen Natur hautnah. Eine Reise in die endlosen Wälder Kanadas kann zu einem großen Abenteuer werden.

Weit im Norden Kanadas, an der Grenze zu Grönland, herrscht ein raues, eher menschenfeindliches Klima. Diese vereisten Landschaften sind das Refugium beeindruckender Großsäugetiere wie dem Polarbären. Auch unter der Wasseroberfläche tummeln sich verschiedene Lebewesen. Wale ernähren sich von dem in großen Mengen vorhandenen Plankton. Seehunde und Walrosse gehen auf die Jagd nach Fischen.

Kaum freundlicher wirkt die ausgedehnte Tundra etwas weiter im Süden Kanadas Natur. Diese nur mit Gräsern und Moosen bewachsene Einöde ist die Heimat der Karibu Herden. Der Moschusochse und der Polar-Wolf streifen durch die Polarwüste. In Kanadas Natur trifft man auch auf die Lemminge, denen man zu Unrecht nachsagt, sie stürzten sich über Klippen in den Massenselbstmord. Ein besonders seltener Anblick ist der Vielfraß. Ebenso sagenumwoben wie die Lemminge ist er mit bis zu 105 Zentimeter Länge und einem Gewicht von bis zu 32 Kilogramm der beeindruckendste Vertreter der Familie der Marder.

Südlich der Baumgrenze dehnt sich der größte Nadel- und Mischwald der Welt über die ganze Breite Kanadas aus.

Die große Wildnis wird im Norden von Nadelbäumen dominiert und an den Küsten von Buchen, Zuckerahorn und Birken durchsetzt. Nur im äußerten Süden Kanadas Natur trifft man auf reine Laubwälder. Dort findet man dann auch den Wappenbaum Kanadas: den Ahorn.
Während in den nördlichen Wäldern noch Elche, Braunbären und Luchse leben, wird der Artenreichtum im Süden vielfältiger und größer. Neben etwa fünf Milliarden Zugvögeln zählen hier Biber, Marder und Nerze zu den häufigsten Arten. Auch heute macht man noch Jagd auf diese Pelztiere. Doch moderne Entdecker bedienen sich statt des Fangeisens lieber der Kamera. In den Prärien dieser Breiten haben sich bis heute die letzten Bisons und die Pronghorn-Antilopen gehalten. In den Bergregionen begegnet man mit etwas Glück dem Puma und dem imposanten Weißkopfseeadler.

Kanadas Natur - Nationalparks

Um diese Artenvielfalt zu erhalten, werden in Kanada laufend neue Nationalparks eingerichtet. 37 Parks bestehen bereits. An 15 weiteren wird gearbeitet. Der Erfolg dieser Nationalparks kann auch in Zahlen gefasst werden. Alleine im Wood-Buffalo-Nationalpark leben heute etwa 6000 Bisons auf rund 45 000 Quadratkilometern.

Diese Nationalparks organisieren mehrtägige Trecks durch ihr Gebiet und vermieten auch Kanus. In den vielen Regionalparks (alleine 270 in Ontario) ist auch das Zelten erlaubt. Von dort aus kann man auf eigene Faust Erkundungsausflüge starten.
Wer sich in die unwirtlichen Gebiete des Nordens Kanadas Natur vorwagt, sollte seine Tour sorgfältig Planen und gegebenenfalls auf professionelle Anbieter zurückgreifen.

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